Das weibliche Geschlechtsteil ist bis heute ein Mysterium. Wie wird es genannt? Wie sieht es aus? Und warum wird es so ungern gezeigt?
Die Tücken der Vulva, so der medizinisch korrekte Begriff, fangen schon bei der Frage an, was eigentlich damit gemeint ist. Deshalb sind zwei Sätze über Anatomie angebracht: Die Vagina ist der mit Schleimimhaut ausgekleidete Gang, der zum Gebärmutterhals führt. Die Vulva dagegen ist der äußerlich sichtbare Teil des weiblichen Geschlechtsorgans.
Schamhaarfrisuren und Genitalpiercings liegen im Trend. Heute ist schätzungsweise die Hälfte der jüngeren deutschen Frauen rasiert…
Die Variationen der Schaamhaarfrisuren reichen von der Kahlrasur über den sogenannten “landing strip” bis zu kunstvollen Haarschnitten in Form von Herzen oder geometrischen Figuren. In einer Gucci-Anzeige aus dem Jahr 2004 wurde ein “G” im Intimbereich gezeigt.
Sexualforscher Günter Amendt benutzte in den 70er-Jahren in seinem Buch “Sexfront” das Wort “Möse” zur Beschreibung des weiblichen Sexualorgans. Das Buch verkaufte sich 400.000 Mal – und das Wort “Möse” setzte sich im deutschen Sprachgebrauch durch.








